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ZAUBERTREFF - Lexikon
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A
- Ärmeln: unbemerktes Entnehmen oder Beförden von Gegenständen in den Ärmel (auch als "sleeven" bezeichnet)
- Aufsitzer: den Zuschauern ist das Trickgeheimnis scheinbar klar, doch später entpuppt sich die Vermutung als falsch
- Austeilposition: lockeres halten der Karten
B
- Buckeln: dient dazu einen Spalt über einer oder mehreren Karten aufzunehmen, um so ein Kleinpäckchen mit weniger als den tatsächlich vorhandenen Karten vorzuzählen.
- Backpalm: Verbergen eines Gegenstanden hinte dem Handrücken (Handrückenpalmage)
- Break: Kartenspiel an einer bestimmten Stelle anzuheben
C
D
- Daumenschreiber: Eine Daumenspitze mit einer Mine zum Schreiben (Swami).
- Daumenspitze: auch als "DS", "Thumb-Tip" bezeichnet. Ist eine künstliche Daumenhülle, in der man verschiedene Gegenstanände verbergen kann.
- Dublieren: Auch als "Double Lift" (DL) bezeichnet. Hierbei werden 2 Karten als 1 vorgezeigt.
E
- Emsley Count: Falschzählen von Karten
- ESP: Abkürzung für Extra-Sensorial Perception (aussersinnliche Wahrnehmung). Begriff für Formen der Wahrnehmung, die sich nicht mit naturwissenschaftlichem Wissen erklären lassen, z. B. Hellsehen oder Telepathie.
F
- Falschabheben: je nach Art bleibt die Reihenfolge der Karten gleich.
- Falschmischen: Karten an eine gewünschte Stelle zu kontrollieren oder bestimmte Karten an ihrer Stelle im Spiel zu belassen.
- Forcieren: Dem Zuschauer einen Gegenstand aufzwingen (z.B. eine Karte), obwohl dieser glaubt er hätte freie Wahl.
- French Drop: Verschwindegriff, auch "Torniquette" genannt, bei dem ein kleinerer Gegenstand scheinbar von einer Hand in die andere genommen wird, in Wirklichkeit aber in der einen Hand verbleibt.
- Fan: Kartenfächer, der auf unterschiedliche Weisen erzeugt werden kann.
- Flourish: Ziergriffe
G
- Gimmick: Hilfsmittel zum Ermöglichen eines Tricks.
- Glimpse: Bezeichnet das unbemerkte Erspähen eines Kartenwertes.
H
- Handrückenpalmage: Verbergen eines Gegenstanden hinte dem Handrücken (Backpalm).
- Handinnenpalmage: Verbergen eines Gegenstandes, wie z.B. eine Münze oder Spielkarte in der Handinnenfläche. Dabei ist zu beachten, dass die Hand dennoch möglichst auf natürliche Art und Weise gehalten wird.
- Hindu Shuffle: teschnische Variante des Überhandmischens. Man kann damit auch Forcieren (Hindu Shuffle-Force).
I
- Invisible Thread: Unsichtbarer Faden. Auch bekannt unter IT oder UF.
- Injog: Markierung in einem Kartenspiel bei dem die zu markierende Stelle durch eine Karte markiert ist, die an der hinteren Schmalseite über das Restspiel in Richtung des Vorführenden hinausragt.
J
K
- Key Card: Leitkarte
L
- Leitkarte: sie leitet den Vorführenden zu einer Karte, die vom Zuschauer gewählt und zurückgegeben wurde.
M
- Magicians Wax: Zauberwachs. Bekannt unter "MW" (Magierwachs). Dient zur Befestigung unterscheidlicher Gegenstände.
- Manipulation: Fingerfertigkeiten, durch die Trickeffekte erzeugt werden.
- Misdirection: gezielte Ablenkung der Zuschauer.
- Mnemotechnik: Technik, um die Gehirnkapazität zu erweitern.
N
O
- Opener: Eröffnungstrick - erster Trick bei einer Show.
P
- Palmage, Palmieren: Verbergen eines Gegenstandes in der Hand. Dabei ist zu beachten, dass die Hand dennoch möglichst auf natürliche Art und Weise gehalten wird.
- Pull: Seilzug
Q
- Quickchange: wechseln der Kleider geschieht blitzartig (1-3 Sekunden).
R
- Running Gag: Gag, kurzer Effekt. Oft handelt es sich um ein Kunststück, das der Vorführende scheinbar immer wieder vergeblich probiert, bis es zum Schluss endlich klappt.
S
- Shell: Hülle, die von außen wie der Gegenstand aussieht, den die Shell beinhalten kann.
- Spalt: mit einem oder mehreren Fingern oder einem Teil der Hand eine Trennung zwischen zweioder mehreren Kartenpaketen zu halten.
- Stehlen: unbemerktes Aufnehmen eines Gegenstandes
- Swami: Eine Daumenspitze mit einer Mine zum Schreiben (Daumenschreiber).
- Switch: Austausch
T
- Tenkai Palm: Methode zum Palmieren einer Karte. Dabei wird die Karte zwischen Daumen und Handinnenfläche geklemmt.
U
- Überhandmischen: Dies ist wohl die bekannteste Mischtechnik. Sie wird meist beim Kartenspielen verwendet.
Beim Abmischen der Karten handelt es sich um ein kombiniertes Fallenlassen der Karten aus der rechten Hand und ein Abziehen der Karten durch den linken Daumen.
V
- Volte: hierbei wird das Spiel heimlich abgehoben.
W
X
Y
Z
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